Sie sind nicht angemeldet.

1

Freitag, 6. November 2009, 00:12

Musikvideos/ Rezitationen

Hey,

ich bin ja der Meinung, dass ein Musikgeschmack über einen Menschen viel mehr aussagt als ein Literaturgeschmack (beweisen müssen möchte ich diese kühne These allerdings nicht :D :rolleyes: ). Deshalb dachte ich mir, dass wir in diesem Thread Musik, genauer gesagt: Musik-Videos posten können, die uns – musikalisch oder visuell - besonders gefallen. Schön wären natürlich auch Literaturrezitationen oder dergleichen.

Na dann will ich mal den Anfang machen:

Zuerst die von mir so geliebte Oper (vielleicht findet sich ja noch ein heimlicher Opernfan?):

Als erstes die Arie „Ich ging zu ihm“ aus dem „Wunder der Heliane“ von Korngold (diesem großartigen, von den Nationalsozialisten fast gänzlich ins Vergessen gedrängten Komponisten). Es singt Renee Fleming - dass der Dirigent ab 4:30 dem Gesichtsausdruck nach multiple Orgasmen bekommt, liegt schlicht daran, dass Flemming die schönste Einspielung dieser Arie singt, die ich je gehört habe – ganz großes Kino! Also: Lautsprecher aufdrehen und dahin schmelzen:

http://www.youtube.com/watch?v=DqBFf7e_5QY

Nun noch eine Arie: Vickers singt „Vesti la Giubba“ aus der veristischen Oper „Pagliacci“ von Ruggiero Leoncavallo, Karajan dirigiert. Vielleicht kennt ihr ihn ja, den berühmten weinenden, weil betrogenen Clown, den Vickers, dieses riesige Menschentier, hier so großartig gibt:

http://www.youtube.com/watch?v=oeuAjv9ohqA

Bevor jetzt der Eindruck entsteht, ich würde nur Klassik hören – hier das selbstredende Gegenteil (übrigens habe ich die schon mehrfach live gesehen: sehr geil! Wer eine Nacht mit ihnen ausrastend übersteht – übersteht alles :-%

http://www.youtube.com/watch?v=s0ANpXs__vg


Jetzt noch zwei Rezitationen: Im ersten Fall handelt es sich um die Aufnahme von dem Gedicht „Ajax zum Beispiel“ von Heiner Müller – rezitiert von Sibylle Berg, Musik von Ecobar (gibt es auch auf einer nette CD). Der zweite Fall ist eine hübsche Interpretation von Brechts „Der Fall Apfelböck“.

http://www.youtube.com/watch?v=nu79ctxIuik

http://www.youtube.com/watch?v=eE0wIm1zknM



So nun ihr - bin gespannt:
»Wir reden aneinander vorbei, wenn wir unsere Differenzen zudecken, statt sie zu formulieren.«
Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Köln, 1994, S. 410.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »AUTOPOETISCHES SYSTEM« (9. November 2009, 22:56)


Hawkes

Technischer Admin

(42)

  • »Hawkes« ist männlich

Beiträge: 47

Vorname: Oli

Lieblingsgenre: Thriller

  • Nachricht senden

2

Freitag, 6. November 2009, 07:09

Das Forum bietet die Möglichkeit youtube Videos direkt in Nachrichten einzubetten:

Quellcode

1
[youtube]VIDEO-URL[/youtube]


Zitat

ein Musikgeschmack über einen Menschen viel mehr aussagt als ein Literaturgeschmack
Würde ich nicht so behaupten. Da kenne ich zuviele Gegenbeispiele an Menschen, wo sich der Musikgeschmack sehr sprunghaft ändert, was oftmals mit der Partnerwahl zusammenhängt. So zumindest meine Erfahrung.

Mein Musiggeschmack ist recht weit gefächert. Wie rum man geht ist egal, denn was ich höre hängt von meiner Stimmung, Tagesform und meiner IMMER zufälligen Wiedergabeliste meiner recht ordentlichen Musiksammlung ab. An Genres umfasst es von Pop, Rock über Dance, Trance, Techno, House und Electronic dann Reggae, Reggaeton, Chill, Lounge bis Gothic, Spuren von Metal und einigen Nischengenres (z.B.: A-Capella) eine ganze Menge.

Prodigy höre ich auch mal ganz gerne. Besonders Omen hat es mir angetan:



Ein paar weitere Videos, die ich gerne zeigen würde hat Youtube mal wieder gelöscht. Da muss ich also erstmal wieder raussuchen wo ich da an die Videos komme.

3

Montag, 9. November 2009, 22:50

@ Hawkes

Kennst du schon die folgende, sehr geile Version?
»Wir reden aneinander vorbei, wenn wir unsere Differenzen zudecken, statt sie zu formulieren.«
Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Köln, 1994, S. 410.

4

Montag, 9. November 2009, 23:20

Sehr gelungen finde ich auch die Vertonung des 5. Aktes der "Hamletmaschine" H. Müllers.

»Wir reden aneinander vorbei, wenn wir unsere Differenzen zudecken, statt sie zu formulieren.«
Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Köln, 1994, S. 410.

5

Samstag, 21. November 2009, 22:02

Das wohl geilste "Dies ireae" (Tag des Zorns) aus Verdis Requiem, das ich je göhrt habe - den riesigen Chor und das wilde Ochester 'rockt' der geniale Abbado:

»Wir reden aneinander vorbei, wenn wir unsere Differenzen zudecken, statt sie zu formulieren.«
Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Köln, 1994, S. 410.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AUTOPOETISCHES SYSTEM« (21. November 2009, 22:11)


Fabi

Administrator

(21)

  • »Fabi« ist männlich

Beiträge: 2 182

Vorname: Fabian

Lieblingsgenre: Thriller & SciFi

  • Nachricht senden

6

Samstag, 21. November 2009, 22:18

Wenn ich richtig liege ist das ein Musiktrack von Star Wars (oder hat es Star Wars übernommen)? Ich bin leider nicht so in dem Musikgenre unterwegs... trotzdem fällt mir zu dem von dir geposteten Musikvideo direkt folgendes Stück ein:



Zu der anderen Musik von euch muss ich sagen, dass 'The Prodigy' schon eine/n sehr tolle/n Melodie/Takt hat. In mir weckt die Musik etwas "surreales/gruseliges"... ;) Komisch, irgendwie.

7

Sonntag, 22. November 2009, 05:03

Dass es da einen direkten Zusammenhang gibt, glaube ich nicht: Requiems gibt es ja wie Sand am Meer. Zudem ist "Dies irae" ja nur ein kleiner Ausschnitt des Requiems von Verdi.

Übrigens mag ich die Filmmusik von Star Wars generell sehr gerne!

Nee, irgendwie entrückt finde ich Prodigy auch :D Aber für mich ist es eher Musik, mit der ich völlig ausflippen kann. Interessant ist zum Beispiel, dass ich Prodigy - wie elektronische Musik überhaupt - fast nie zu Hause höre, sondern immer nur live, wenn man mit einer Masse einfach abfeiern kann. In den eigenen vier Wänden geht dieses Feeling völlig verloren. Zudem liegen einfach Welten, finde ich, zwischen dem, was einem ein DJ auf einem Album bietet und dem, was eher live leistet.
»Wir reden aneinander vorbei, wenn wir unsere Differenzen zudecken, statt sie zu formulieren.«
Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Köln, 1994, S. 410.

8

Freitag, 30. Juli 2010, 05:03

Hach, ist sie nicht schnuckelig, die kleine Anna?



..nur leider hat sie so ein flaches Stimmchen, finde ich, vielleicht sinkt sie auch deshalb so oft die leichten Rollen. Wie auch immer, letztlich ist mir eine ordentliche Stimme lieber als Annas körperlichen Vorzüge; Eva also besser als Anna und Strauss ohnehin genialer als Verdi und "Elektra" einfach großartiger als "La Traviata" - seht, und hört vor allen Dingen, selbst, genau das richtige, um den Tag zu starten :) :

»Wir reden aneinander vorbei, wenn wir unsere Differenzen zudecken, statt sie zu formulieren.«
Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Köln, 1994, S. 410.

  • »Constantine« ist männlich

Beiträge: 761

Lieblingsgenre: Horror,Thriller und Sci-Fi

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 4. August 2010, 08:03


10

Montag, 6. September 2010, 09:42

Weil ich diese Musik so gerne habe, muss ich sie mit jemandem teilen:



... sehr genial an heißen Sommerabend, wenn die Sonne schon untergeht. Ein Whiskey dazu...



... Autofahrmusik für mich



... wenn's mal nicht so gut geht, visualisiere ich diese Musik. Die zwingt mich zumindest zu einem Schmunzeln.

SchwarzeTinte

Liest zum ersten Mal Bücher

(25)

  • »SchwarzeTinte« ist männlich

Beiträge: 423

Vorname: Mario

Lieblingsgenre: DDR-Literatur

  • Nachricht senden

11

Montag, 6. September 2010, 18:27



ReadArt, oder die Kunst für alle:
www.readart.ch

12

Gestern, 03:15

Hallo lamasohn,

Hindi Zahra finde ich auch ganz schön!

Immer wieder geil – PLACEBO:




»Wir reden aneinander vorbei, wenn wir unsere Differenzen zudecken, statt sie zu formulieren.«
Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Köln, 1994, S. 410.